Meditieren lernen – ohne rosa Elefanten!

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Wenn du wirklich meditieren lernen willst, bist du hier genau richtig. Du wirst erfahren was Meditation ist und was Meditation nicht ist. Dann bekommst du eine einfache und praktische Anleitung. Ganz am Ende bekommst du noch eine Dampfhammer Übung, wie du deine Meditation schnell verbessern kannst! Die bekommst du definitiv nur hier! Meditieren ist nicht nur etwas für Mönche und esoterische Langhaar-softies. Viele Leute haben da eine falsche Vorstellung. Sie ist etwas für jedermann!

Also, los geht´s!

Meditieren lernen für Anfänger – Was Meditation nicht ist!

Meditation ist kein Wellnessprogramm. Es geht nicht darum auf deinem Kissen vor dich hin zu dösen. Es geht nicht darum irgendwelche fantastischen Bilder zu sehen. Das ist etwas, was die Wellnessindustrie daraus gemacht hat. Wenn du meditieren lernen willst, musst du diese Falle vermeiden. Denn das ist genau das, was wir den ganzen Tag über machen. Unsere Gedanken überfluten uns und wir haben keine Kontrolle. Es ist eine endlose Gedankenkette in der ein sinnloser Gedanke den nächsten jagt. Du kaust die Dinge von gestern wieder, du fantasierst darüber was morgen sein könnte. Manche Gedanken wiederholst du zum zigtausendsten mal. Viele machen das jetzt auf ihrem Meditationskissen. Sie sehen Bilder! Formen! Farben! Und träumen von rosa Elefanten! Du bist in einer leichten Schlafphase. Deine Gehirnströme verlangsamen sich. Das ist zwar sehr entspannend, hat aber nichts mit Meditation zu tun. Dafür kannst du auch einfach ein Nickerchen machen!

 

Meditieren lernen für Anfänger – Was Meditation ist!

Meditation ist der Moment deiner absoluten, 100%-igen Aufmerksamtkeit. Dein Körper und Geist sind wach und entspannt. Du könntest jetzt sofort Action aufnehmen, aber auch einfach nicht reagieren. Du bist einfach so sehr da und wach, dass du frei entscheiden kannst. Du spürst ganz genau was in dir vorgeht, aber du nimmst auch war was um dich rum passiert. Falls deine Gedanken abdriften wollen, bekommst du das mit. Du kannst entscheiden ob du sie abdriften lassen willst. Du kannst deine Aufmerksamkeit aber auch wieder in den jetzigen Moment holen. Alles was du machst ist bewusst. Wenn es dich wo zwickt spürst du das, aber du hast eine kleine milli-Sekunde Zeit zu entscheiden, ob du dich kratzt. Du bist der Meister über deine Gedanken, deine Gefühle und deine Handlungen. Selbst wenn in dir oder um dich rum ein Sturm tobt, gibt es einen Platz an dem alles ganz ruhig ist.

Das ist auch der Grund warum im Zen Kloster der Leiter ab und zu laut schreit, so dass die Leute erschrecken. Wer erschrocken ist, war meist in Gedanken versunken und nicht wach!

 

7 Gründe warum du meditieren lernen solltest!

  • du bist viel entspannter im Alltag
  • du hast mehr Freude bei dem was du machst
  • du hast mehr Freiheit in deinen Entscheidungen
  • du arbeitest zielgerichteter und schneller
  • du kannst negative Gedanken loswerden
  • du bist wacher und hast mehr Energie im Alltag
  • dein Leben wird einfach geiler!

 

Der extreme Wert von Meditation

Ich gebe dir hier ein Extrembeispiel, warum meditieren lernen so genial ist. Denn Meditation ist nur die Trockenübung. Der Wert zeigt sich ja im alltäglichen Leben.

Stell dir vor du bist ein Pilot und kommst in eine Notsituation. Alle Triebwerke sind ausgefallen. Du spürst wie dein Puls dir bis zum Hals schlägt. Dein Hände zittern! Deine Passagiere schreien. Hinten gibt es eine Explosion. Der Tower funkt dich an. In dir und um dich rum ist die Hölle los. Aber es gibt in dir etwas, dass ist ganz klar und ruhig. Du beobachtest alles was passiert und wirst nicht überrollt. Du kannst klar denken. Deine Handlungen sind schnell und zielgerichtet. Du machst das beste aus der Situation.

Meditieren lernen gibt dir deine Freiheit wieder. Wenn dein Chef dich anschreit, oder deine Freundin dich verlassen will. Auch wenn du einen Vortrag vor hunderten von Menschen halten musst. Es wird dich nicht überrollen. Du wirst nicht stottern und schwitzen. Du wirst dich nicht zu ungewollten Reaktionen hinreisen lassen. Du hast die Wahl. Desto mehr Meditationspraxis du hast, umso klarer bist du in jedem Augenblick deines Lebens. Desto entspannter bist du in Krisensituationen.

 

Wie du ganz einfach meditieren lernen kannst!

Das Ziel deiner Meditation ist es ganz wach und klar im Augenblick zu sein. Du sollst 100% präsent werden. Dafür gebe ich dir jetzt eine Anleitung für Anfänger.

Das Setting:

Such dir einen Ort an dem du ungestört bist. Einen Platz den du gerne hast. An dem du dich wohl fühlst. Auf den du dich freust. Mach auf jeden Fall den Computer und Fernseher aus. Es kann helfen dein Handy auszuschalten. Die Klingel abzustellen. Die Stromsicherung raus zu machen! Was immer du brauchst für den Anfang. Fang mit 10 Minuten täglich an und stell dir einen Klingelwecker.

Die Körperhaltung:

Das wichtigste ist, dass deine Wirbelsäule aufrecht ist. Du kannst im Schneidersitz sitzen oder im halben Lotussitz meditieren. Du kannst ein Kissen oder ein Bänkchen dazu nehmen. Du kannst auch im stehen meditieren. Mach es dir nicht zu bequem, so das du wegdöst. Falls du starke Schmerzen, z.B. in den Knien, hast solltest du eine angenehmere Position wählen. Deine Hände liegen in deinem Schoß. Lege deine rechte Hand in die Linke, so das deine Hände ein Oval bilden und deine Daumen sich ganz leicht an den Nägeln berühren. Gerade so viel Berührung, dass noch ein Blatt Papier zwischen deine Daumennägel passen würde. Das hilft dir präsent zu bleiben. Hängen deine Daumen lasch runter döst du vor dich hin. Bohrst du deine Finger in einander, bist du zu verkrampft. Das ist ein geniales Bio-Feedback Gerät. Deine Backenzähne beißen leicht aufeinander. Der Mund ist geschlossen. Schultern sind entspannt und fallen nach unten. Deine Ohren und deine Schultern bilden eine vertikale Linie. Gefühlt wirst du ein bischen an einem Faden am Hinterkopf hochgezogen. Dein Blick ist leicht gesenkt. Du schaust in etwa einen Meter vor dir auf den Boden. Deine Augen sind entweder geschlossen oder leicht geöffnet. Halte den Blick und schaue nicht in der Gegend rum.

 

 

meditieren lernen

Die Atmung:

Du atmest tief, sanft, langsam und bewusst durch die Nase ein. Dein Atem geht von der Nasenspitze bis in den untern Bauchteil. Du nimmst wahr wie sich dein Bauch hebt und senkt. Nimm so ein paar tiefe Atemzüge.

Die Medtiation:

Bleibe in dieser Position und atme durch die Nase ein und aus. Beobachte! Falls Gedanken auftrauchen nimm sie wahr und lass sie los. Komme immer wieder zurück in den jetzigen Moment. Spüre wie du sitzt. Wie du atmest. Wie du 100% Aufmerksam bist. Nehme die Geräusche um dich wahr. Aber lass dich nicht zum Nachdenken animieren. Aufmerksam wie die Katze vor dem Mauseloch. Wenn ein Gedanke kommt lass ihn wieder los. Du kannst ihn auch erschlagen. Aber verkrampfe nicht. Willenskraft alleine bringt dich nicht weiter. Entspannte aufmerksamkeit auf deinen Atem hilft dir, immer wieder präsent zu werden.

Das zurückkehren in den Alltag:

Meditation ist eine Trockenübung und kein Selbstzweck. Nimm deine Präsenz jetzt mit in den Alltag. Versinke nicht gleich wieder im Gedankenchaos. Nimm genau war, wenn deine Gedanken abdriften wollen. Sei der Herr über deine Aufmerksamkeit. Du bestimmst was du denken willst. Du bestimmst wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst!

Das alles gilt aber nur für Anfänger. Als fortgeschrittener hast du mehr Freiheit. Du kannst du auch in der Fußgängerzone meditieren. Ich meditere zwischendurch überall. Im Fitnessstudio und in der Sbahn. Selbst wenn die Polizei bei mir Zuhause klingelt, mache ich nicht auf. Meditation heißt die Unterbrechungen nicht an dich ran zu lassen. Immer wieder zu deiner Mitte zurück zu kehren.

 

Meditieren lernen – Probleme am Anfang

Es kann am Anfang ganz schön ernüchternd sein zu merken, wie wenig Kontrolle du über deine Gedanken hast. Aber genau darum geht es. Gehe die Sache mit Freude an. Du kannst ganz locker mit zwei Minuten am Tag anfangen. Wichtig ist hier, dass du regelmäßig am Ball bleibst. Irgendwann macht du fünf Minuten draus. Du merkst, dass du es richtig machst, wenn deine Lücken zwischen den Gedanken länger werden. Irgendwann hast du dann diese geilen Erlebnisse, wo du einfach absolut klar bist.

 

Der Dampfhammer um Gedankenkreisen zu stoppen!

Was ich dir auf jeden Fall empfehlen kann, ist vorher etwas körperliches zu machen. Wenn du den ganzen Tag gesessen und gedacht hast, hat sich deine Energie sowieso im Kopf gestaut. Jetzt dauert es ewig bis da Ruhe einkehrt. Der Trick ist dann, die Energie im Körper wieder zu verteilen. Daher gebe ich dir hier noch meinen bioenergetischen Dampfhammer, wie du kreisende Gedanken sofort stoppen kannst. In dem Video gebe ich dir eine Übung mit der du viel schneller Ruhe in deine Gedanken bekommst. Mach das für fünf Minuten vor der Meditation. So wirst du viel schneller positive effekte haben. Und viel effektiver meditieren lernen.

Danke für den rosa Elefanten!

Ciao

David

 

 

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