Kiffen Aufhören – die Entzugsphasen überstehen!

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Wow Leute!

Erst mal vielen, vielen Dank für die vielen Zuschriften über Youtube. Es ehrt mich wirklich wahnsinnig so vielen von euch geholfen zu haben. Das ist wie Benzin für meinen Motor!

Ich will auch hier einen Artikel schreiben, damit auch Leute über Google hier her finden. In dem Artikel werde ich heute genauer auf die Entzugsphasen beim Kiffen eingehen. Ihr bekommt einen Masterplan wie ich es angehen würde und mit welchen Entzugserscheinungen auf euch zu kommen.

 

Kiffen aufhören – Die Entzugsphasen

Bevor es los geht:

Du Brauchst ein klares Ziel auf das du dich richtig freuen kannst!

  • Warum willst du mit dem Kiffen Aufhören?
  • Wie soll sich dein Leben dann anfühlen?
  • Ein gesunder Körper?
  • Mehr Energie im Alltag?
  • Geile Projekte starten für die du jetzt den Arsch nicht hoch kriegst?

Du musst diese ganzen Sachen fühlen als wären sie schon da. Versuche wirklich ein ganz intensives Gefühl in dir zu erschaffen. Du kannst dir die Sachen auch bildlich vorstellen, das ist noch besser. Das positive Gefühl muss verknüpft sein mit deinem Ziel aufzuhören.

Falls du noch was zu rauchen da hast werfe es lieber weg oder verschenke es. Mir fiel es zwar leichter aufzuhören, wenn ich etwas da hatte. Aber ich bin da eher die Ausnahme. Umgeben von Kiffern zu sein hat mich persönlich nur noch mehr motiviert. Weil ich gesehen habe, wie wenig ich diesen Lifestyle noch leben will.

Falls du sowieso vor hattest mal für ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen oder eine längere Reise anzutreten, dann ist das eine gute Gelegenheit alte Gewohnheiten zu ändern..

 

Kiffen aufhören – Entzugsphase ( Tag 1 -5 )

Die ersten Tage wirst du eine Menge Power haben! Du wirst es eventuell richtig geil finden. Vielleicht hast du Lust eine Menge zu unternehmen und keinen Bock zuhause abzugammeln. Und vielleicht bist du so aufgedreht, dass du überhaupt nicht schlafen kannst. Und wenn du schläfst, schläfst du überhaupt nicht tief.  Das schlecht schlafen gehört wohl mit zu den schlimmsten Entzugserscheinungen. Was hier ein wenig helfen kann ist Ashwaghanda, Das ist ein legales indisches Nahrungsergänzungsmittel was ich regelmäßig nehme um mich besser zu entspannen. Natürlich solltest du bei Schlafproblemen auch auf alles verzichten was dich aufputscht (Kaffe, Schwarzer Tee, Red Bull, aufregende Filme/Bücher am Abend).  Eine halbe Stunde Yoga oder spazieren am Abend kann auch beim Einschlafen helfen.

Aber falls du kaum Schlafen kannst, mach dir nichts draus. Nutze diese Zeit voller Energie um konkrete Pläne zu machen. Langfristig und kurzfristig. Am besten du packst dir deinen Terminkalender voll mit Sachen die du schon immer mal machen wolltest. So hast du gar keine Zeit zum nachdenken, was echt von Vorteil sein kann.

Du kannst auch gerne ein bisschen Suchterlagerung machen. Damit meine ich Dinge wie Arbeit, Sport, Sex, Essen usw. Pass nur auf bei Alkohol und härteren Drogen. Da holst du dir nur ein größeres Problem ins Haus.

 

Kiffen aufhören – Entzugsphase 2 ( Tag 5 – 15 )

Hier können deine Emotionen ganz schön Achterbahn fahren. Egal ob du Aggro oder Depri bist. Feier deine Emotionen. Sie gehen sowieso bald vorbei. Was bleibt ist aber mehr Energie im Alltag. Wenn du zu Depressiv bist, kannst du mal versuchen ein bisschen aggressiver zu werden. Und wenn du aggressiv bist kannst du mal überlegen was dich traurig macht. Diese beiden Emotionen sind gegensätzlich und lösen sich gegenseitig auf.

Hier zwei Videos dazu:

 

 

Kiffen aufhören – Entzugsphase 3 ( Tag 15 – 60 )

Das ist die gefährlichste Phase. Du hast es bis hierhin geschafft und könntest jetzt übermütig werden. Dein Kopf wird dich versuchen auszutricksen. Du hast eventuell keine Entzugserscheinungen mehr und denkst du hast es geschafft. Dein Kopf sagt dir du kannst jetzt ab und zu mal einen Rauchen. Falls du aber hier anfängst ab und zu mal wieder einen zu rauchen, ist die Gefahr hoch in ein paar Wochen wieder voll dabei zu sein. Die alte Gewohnheit ist noch zu stark und die neue Gewohnheit noch nicht gefestigt genug.

Vielleicht ist auch die Motivation des Anfangs weg. Vielleicht hast du schon vergessen wie abgefuckt du mal vom Kiffen warst. Errinere dich hier an deine Ziele. Und auch an das Gefühl, wie es wäre zu scheitern.

Bleib Standhaft!

Hier ein Video dazu:

 

Kiffen aufhören – Die letzte Entzugsphase ( Tag 60 und der Weg in ein noch geileres Leben )

Jetzt hast du die harten Brocken geschafft. Die Entzugserscheinungen sind weg. Du kannst auf jeden Fall wieder normal schlafen, normal Essen, normal denken und normal fühlen. Nur die psychische Abhängigkeit bleibt noch länger. Zum Beispiel wenn du bestimmte Musik hörst oder mit bestimmten Leuten abhängst. Wenn du bestimmte Dinge tust, die du vorher immer mit dem Kiffen verbunden hast. Dann kann Suchtdruck entstehen.

 

Je nachdem wie viel du gekifft (oder andere Drogen genommen) hast, würde ich auf jeden Fall noch warten bis du mal etwas kiffst. Erst wenn du gar nicht mehr das Verlangen hast, kannst du es mal probieren ohne gleich in alte Muster zu verfallen.

 

– David

Danke für das Bild. Wenn ihr mehr von diesem Künstler sehen wollt, klickt auf den Link.

 

 

 

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