Wie kommst du auf die Idee, kein Star zu sein?

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Wer hat dir eigentlich erzählt, dass du kein Star und nichts Besonderes bist?

Wer hat dir erzählt, dass du keine besonderen Fähigkeiten hast? Wer hat erzählt, dass man in einem 9-17 Uhr Job ackern muss, der keine Freude bereitet und lernt für ein Studium, das den letzten Nerv kostet? Wir leben heute in einer Welt die es einfacher macht denn je zu sagen: „Hey ich kann da was“ oder „Hey, ich habe eine Idee“. Mit einem Klick können wir unsere Message in die endlosen und unberechenbaren Weiten des Netzes schicken. Wir brauchen nur einen Internetanschluss und haben Zugang zu allem Wissen, allen Mentoren, einfach zu allem was wir lernen wollen.

Alles wir brauchen ist eine gute Idee. Eine Idee, wie wir die Welt besser machen können.

Nur leider hat man es uns abtrainiert, an unsere eigenen Ideen zu glauben. Wir glauben, wir müssen ein Rädchen im Getriebe der Großindustrie sein. Unser ganzes Schul- und Bildungssystem fragt nicht: „wer bist du?“ und „was kannst du?“, sondern es ballert dich mit einer Vorauswahl, für dich persönlich meist sehr unwichtigen, Informationen zu. Die Freude am Entdecken und Ausprobieren wird mit endlosem auswendig lernen erstickt. Die Motivation ist die Angst vor dem sozialen Abstieg und ein schöner Urlaub im Jahr und nicht die Freude an der eigenen Selbstverwirklichung. Alles nur, um noch mehr und noch billiger produzieren zu können!

Was aber, wenn Masse und Konkurrenz nicht mehr zählen? Was wenn das alte Spiel, in dem jeder wegrationalisiert wird, wenn er nicht genug Profit abwirft, vom Aussterben bedroht ist. Was wenn Individualität und Einfallsreichtum mehr zählen als pure Masse.  Wenn der die neue „Connection-Ökonomie“ von Vertrauen und Wiedererkennungswert profitiert. Wie fühlt sich eine Welt für dich an, in der jeder besondere Fähigkeiten und einen einzigartigen Blickwinkel auf die Welt hat? Dann ist das alte Spiel, auch wenn es sich sicher anfühlt, nicht mehr sicher. Das Neue, auch wenn es sich unsicher anfühlt, ist das sichere Spiel.

Dann ist es an der Zeit auszusteigen!

Alles was du brauchst ist eine Idee. Für diese Idee musst du wieder anfangen, die Welt mit deinen ganz eigenen Augen zu sehen. Du musst dich daran erinnern wer du bist. Daran erinnern was du kannst. Für den Mut deine Idee laut auszusprechen. Und du musst den Mut finden, dir mit dieser Idee Gehör zu verschaffen. Aufstehen! Einstehen! Dich in die absolut unbequeme Situation begeben, sagen zu müssen, das hab ich gemacht. Niemand hat mich gezwungen. Niemand hat mir die Anweisung erteilt. Es ist mein Werk! Die Angst und die Verwundbarkeit auszuhalten. Den Schmerz der Ablehnung zu ertragen. Um sich dann dafür zu entscheiden,

morgen wiederzukommen!

Mit einer neuen oder verbesserten Idee.

Was glaubst du, wie man die Welt verändern könnte?

cheers

David

 

Quellen:

Beitragsbild von Sean Macentee.  Rechte liegen bei ihm. Danke dafür!
Der Text ist unter anderem durch die Worte von Seth Godin und Gerald Hüther inspiriert. Danke für ihre tollen Bücher und Worte!

 

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